Satzung

Satzung der Deutschen DAN-Akademie. e. V.

 

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen "Deutsche DAN-Akademie e.V."
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Gladbeck

 

§ 2 Zweck des Vereines

  1. Zweck und Tätigkeit des Vereins sind: Wissenschaftliche Entwicklung und Förderung von Trainingslehren, Trainingsmethoden und Prüfungsprogrammen in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten. Wissenschaftliche Forschung über den Gesundheitswert der Kampfkunst Karate, Aus- und Weiterbildung von DAN-Trägern/Innen (Meistergraden), Karatelehrern/Innen und Trainern/Innen der Kampfkunst Karate. Pflege der Philosophie des Karate-Do. Einrichtung einer Sammlung/Bücherei von wissenschaftlichen Dissertationen, Büchern und sonstiger Schriften über die Kampfkunst Karate.
  2. Der Verein ist an keine Stilrichtung des Karate gebunden, er fördert die Einigkeit des Karate in Deutschland.
  3. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz rassistischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

§ 3 Zweckerreichung

  1. Zur Erreichung der Ziele des Vereíns beauftragt dieser Honorardozenten/Innen, Lehrer/Innen und Ausbilder/Innen. Er organisiert und veranstaltet Studiengänge, Seminare, Lehrgänge, Vorträge und Prüfungen im Sinne des § 2 Abs.1

 

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied in der Deutschen DAN-Akademie können nur Karate-DAN-Träger/Innen (Inhaber von Meistergraden) werden, die Mitglieder in den Karate-Landesverbänden der Bundesversammlung sind.
  2. Als förderndes Mitglied kann aufgenommen werden, wer sich bereit erklärt hat, die Bestrebungen des Vereins nach Kräften zu fördern. Förderndes Mitglied kann auch eine juristische Person oder eine Personenvereinigung sein. Über die Aufnahme als förderndes Mitglied entscheidet das Präsidium mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Mindestbeitrag zur Fördermitgliedschaft wird von der Bundesversammlung festgelegt.

 

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Über die Aufnahme oder den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet das Präsidium.
  2. Die Mitgliedschaft wird mit Formular beantragt und beginnt mit der Aushändigung der Mitgliedskarte.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt des Mitgliedes. Der Austritt muss mit ein geschriebenen Brief erklärt werden. Endet die Mitgliedschaft durch Ausschluss, so muss dieser mit eingeschriebenem Brief dem Mitglied mitgeteilt und begründet werden.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitgliedschaft in der Deutschen DAN-Akademie berechtigt zur Teilnahme an ihren Veranstaltungen und Prüfungen gegen die jeweils bekannt gemachten Gebühren.
  2. Die Teilnehmer/Innen an Studiengängen und Prüfungen erhalten entsprechende Diplome oder Urkunden. Für Seminare und Lehrgänge werden Teilnahmeurkunden ausgestellt.
  3. Mitglieder der Deutschen DAN-Akademie haben sich im Sinne des Karate-Do zu verhalten. Mitglied in der Deutschen DAN-Akademie sein heißt Vorbild sein.
  4. Der Verein erhebt für die Mitgliedschaft einen Jahresbeitrag, welcher durch die Bundesversammlung festgesetzt wird.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

I) die Bundesversammlung
II) das Präsidium

 

§ 8 Die Bundesversammlung (BV)

Aufgaben der Bundesversammlung

  1. Die Bundesversammlung hat über grundsätzliche Fragen und Angelegenheiten des Vereins zu beschließen. Sie ist das oberste Organ des Vereins.

 

§ 9 Die Zusammensetzung der Bundesversammlung

  1. Die Bundesversammlung setzt sich zusammen aus:

a) den jeweiligen Vorsitzenden der Karate- Landesverbände

  • Bayerischer Karate Bund e.V.
  • Karate Verband Baden-Württemberg e.V.
  • Berliner Karate Verband e.V.
  • Bremer Karate Verband e.V.
  • Karate Verband Niedersachsen e.V.
  • Hamburger Karate-Verband e. V.
  • Karate-Dachverband Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Hessischer Fachverband für Karate e.V.
  • Saarländischer Karate-Verband e.V.
  • Rheinland-Pfälzischer Karate-Verband e.V.
  • Karate-Verband Schleswig-Holstein e.V.
  • Karateunion Mecklenburg –Vorpommern e.V.
  • Karate-Dachverband Land Brandenburg e.V.
  • Karateverband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Thüringer Karate Verband e.V.
  • Sächsischer Karatebund e.V.


b) den Mitgliedern des Präsidiums

 

§ 10 Durchführung der Bundesversammlung

  1. Die Bundesversammlung findet im vierten Quartal eines jeden Jahres statt.
  2. Zur Bundesversammlungen hat der/die Präsident/In des Vereins mit einer Frist von mindestens vier Wochen vorher einzuladen. Die Einladung hat Datum, Ort und Beginn sowie eine Tagesordnung zu enthalten und muss schriftlich per Brief erfolgen. Anträge zur Tagesordnung können nur von den Mitgliedern der Bundesversammlung gestellt werden. Diese müssen spätestens 2 Wochen vor Beginn der BV vorliegen. Alle Anträge werden den Mitgliedern der BV eine Woche vor Beginn zugestellt.
  3. Jede ordnungsgemäß einberufene Bundesversammlung ist beschlussfähig. Eine BV, die über die Auflösung des Vereins befinden soll, ist jedoch nur beschlussfähig, wenn mehr als drei Viertel aller Mitglieder vertreten sind. Liegt Beschlussfähigkeit in solchem Falle nicht vor, so ist eine neue Bundesversammlung mit demselben Tagesordnungspunkt einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung der Wiederholungsversammlung hinzuweisen.
  4. Die BV wird von dem/der Präsidenten/In oder seinem/ihrem Stellvertreter/In geleitet.
  5. Für die Behandlung und Beschlussfassung über die Entlastung und Wahl der Mitglieder des Präsidiums bestimmt die BV eine/n Versammlungsleiter/In, der/die nicht dem Präsidium angehören darf. Dies kann auch für andere Punkte der Tagesordnung geschehen.
  6. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der vertretenen Stimmen.
  7. Die Vorsitzenden der Landesverbände vertreten die Einzelmitglieder ihrer Verbände und haben pro Mitglied ihres Landesverbandes in der Deutschen DAN-Akademie eine Stimme.
  8. Die Übertragung des Stimmrechts eines LV auf Vertreter eines anderen LV ist ausgeschlossen. Die Stimmen für einen LV können nur einheitlich abgegeben werden.
  9. Über Beschlüsse der Bundesversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das der/die Protokollführer/In sowie der/die jeweilige Versammlungsleiter/In und der/die Präsident/In zu unterzeichnen hat.

 

§ 11 Das Präsidium

Aufgaben des Präsidiums

  1. Das Präsidium bestimmt die wirtschaftlichen und technischen Maßnahmen, deren Durchführung zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins angezeigt erscheinen, soweit sie nicht von grundsätzlicher Bedeutung sind.
  2. Das Präsidium bereitet die Verhandlungen und die Beschlüsse der BV vor und ist für die Ausführung dieser Beschlüsse verantwortlich.
  3. Das Präsidium hat zu jeder ordentlichen Bundesversammlung des Vereins Bericht zu erstatten sowie eine schriftliche Jahresrechnung über das verflossene Geschäftsjahr vorzulegen, aus dem die Verwaltung der Angelegenheiten des Vereins während des abgelaufenen Jahres zu ersehen ist.
  4. Das Präsidium hat geeignete Vorschläge hinsichtlich des Jahreshaushaltsplans zur Beschlussfassung durch die BV vorzulegen.
  5. Das Präsidium führt die Geschäfte innerhalb des durch die BV beschlossenen Haushaltsplanes.
  6. Das Präsidium kann zur Geschäftführung notwendige Helfer/Innen auf Honorarbasis bestellen. Es sorgt auch für die Beauftragung der Dozenten/Innen, Lehrer/Innen und Seminarleiter/Innen.

 

§ 12 Zusammensetzung des Präsidiums

  1. Das Präsidium besteht aus
    a) dem/der Präsidenten/In
    b) den beiden Vizepräsidenten/Innen
    c) dem/der Schatzmeister/In

  2. Die Präsidiumsmitglieder a-c sind der gesetzliche Vorstand im Sinne des §26 BGB. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
  3. Eine Ämterhäufung im Präsidium ist nicht zulässig.
  4. Jedes Mitglied des Präsidiums ist allein vertretungsberechtigt; im Innenverhältnis sollen die übrigen Mitglieder des Präsidiums nur bei Verhinderung des Präsidenten ihre Vertretungsmacht ausüben. Im Innenverhältnis sollen die übrigen Mitglieder des Präsidiums jedoch nur bei Verhinderung des/der Präsidenten/In tätig werden.
  5. Die Amtsdauer der Präsidiumsmitglieder beträgt grundsätzlich vier Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Jedes Präsidiumsmitglied bleibt solange im Amt, bis sein Nachfolger gewählt ist. Scheidet ein Präsidiumsmitglied aus, so kann das restliche Präsidium eine andere Person, die nicht Mitglied des Präsidiums ist, als Nachfolger benennen. In der nächsten BV ist die Ernennung zu bestätigen.

 

§ 13 Zuständigkeiten der Präsidiumsmitglieder

  1. Der/Die Präsident/In vertritt den Verein nach außen. Er/Sie beruft Präsidiumssitzungen und Bundesversammlungen ein und leitet sie.
  2. Er/Sie ist im Übrigen für alle Entscheidungen und Maßnahmen zuständig, die nicht einem anderen Präsidiumsmitglied des Vereines zugewiesen sind. Im Verhinderungsfall nimmt ein anderes Präsidiumsmitglied diese Aufgaben wahr. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.
  3. Für die Vizepräsidenten/Innen wird die Aufgabenzuordnung innerhalb des Präsidiums geregelt. Sie vertreten sich gegenseitig.
  4. Der/Die Schatzmeister/In ist für die Haushalts -und Wirtschaftsführung des Vereins verantwortlich.



§ 14 Durchführung von Präsidiumssitzungen

  1. Das Präsidium wird vom/von der Präsidenten/In nach Bedarf eingeladen. Die Einladung hat zu erfolgen, wenn sie von mindestens drei Präsidiumsmitgliedern beantragt wird. Die Einberufung zur Sitzung ist unter Angabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vorher allen Präsidiumsmitgliedern schriftlich zu übermitteln.
  2. Der/Die Präsident/In bestimmt Ort, Termin und Tagesablauf der Sitzungen des Präsidiums, sofern hierfür nicht Beschlüsse des Präsidiums vorliegen.
  3. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einladung die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist.
  4. In Sitzungen des Präsidiums können dessen Mitglieder jederzeit zu Punkten, die nicht auf der Tagesordnung stehen, Anträge stellen.
  5. Bei Abstimmungen hat jedes Präsidiumsmitglied je 1 Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Präsidenten/In.

 

§ 15 Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 16 Rechnungsprüfer

  1. Die Bestellung der Rechnungsprüfer/Innen erfolgt für die Dauer der Amtszeit des Präsidiums. Wiederwahl ist zulässig. Die Rechnungsprüfer/Innen sollen dem Verein angehören. Sie müssen vom Präsidium unabhängig sein und die für ihre Aufgaben erforderliche Eignung besitzen.
  2. Es sind mindestens zwei Rechnungsprüfer/Innen zu wählen. Sie üben ihre Tätigkeit gemeinsam aus.
  3. Die Rechnungsprüfer/Innen haben die Jahresrechnung zu prüfen und sich vom Vorhandensein und Zustand des Vermögens des Vereins zu überzeugen.
  4. Über ihre jeweilige Prüfung haben die Rechnungsprüfer/Innen ein Protokoll zu fertigen, das dem Präsidium vorzulegen ist. Sie haben der Bundesversammlung über ihre gesamte Prüfungstätigkeit einen schriftlichen Gesamtbericht vorzulegen und erforderlichenfalls zu erläutern.

 

§ 17 Haftungsausschluss

  1. Der Verein und seine Mitglieder haften nur für grob fahrlässig oder vorsätzlich erfolgte Pflichtverletzungen.
  2. Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber auf Schadenersatz nur in dem Umfang, als die möglichen Ersatzansprüche durch die abgeschlossene Versicherung abgedeckt sind.

 

§ 18 Abstimmung und Wahlen

  1. Die Beschlussfassung erfolgt in allen Organen durch einfache Stimmenmehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.
  2. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden für das Zustandekommen der Beschlüsse nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
  3. Die Beschlüsse der Organe werden in Sitzungen gefasst. Sie können auch schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern unter genauer Angabe des Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden.
  4. In das Präsidium können ausschließlich Mitglieder der Karate-Landesverbände der Bundesversammlung gewählt werden. Vorschläge zur Wahl zum Präsidium können nur die Mitglieder der Bundesversammlung machen.
  5. Steht für ein Amt nur ein/e Kandidat/In zur Wahl, so ist er/sie gewählt, wenn er/sie die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Stehen mehrere Kandidaten/Innen zur Wahl, so ist der/diejenige gewählt, der/die mindestens die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wird diese Stimmenzahl durch keine/n der Kandidaten/Innen erreicht, so findet zwischen den zwei Kandidaten/Innen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, bei der die einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit ist nach einer Pause die Wahl zu wiederholen. Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

 

§ 19 Auflösung des Verbandes

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens für diesen Zweck einberufenen Bundesversammlung beschlossen werden.
  2. Diese BV ernennt bis zu drei natürliche Personen zu Liquidatoren. Beschlüsse über die Vermögensverwendung bedürfen vor ihrer Ausführung der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

 

§ 20 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde beschlossen durch die Gründungsversammlung am 28.08.2006 und durch Ergänzung in § 10 (Durchführung der Bundesversammlung) und tritt am 29.03.2007 in Kraft. Die Verlegung des Geschäftssitzes § 1 Absatz 2 wurde am 20.11.2010 beschlossen.

 

§ 21 Übergangsvorschrift

Der Präsident und der Schatzmeister werden ermächtigt die Gründung des Vereins beim Notar beglaubigen zu lassen und diesen zu beauftragen die Eintragung beim Registergericht zu beantragen. Wenn das Registergericht die Eintragung von Änderungen und Ergänzungen abhängig macht, dürfen sie diese veranlassen. Die Änderungen dürfen sich nicht auf die Bestimmungen über den Zweck des Vereins und über die bei Wahlen und Beschlüssen notwendigen Mehrheiten beziehen.